{"id":3757,"date":"2021-10-04T15:16:17","date_gmt":"2021-10-04T15:16:17","guid":{"rendered":"https:\/\/n.dorfgeschichte-mettmenstetten.ch\/?page_id=3757"},"modified":"2022-06-06T15:29:16","modified_gmt":"2022-06-06T15:29:16","slug":"geschichtliche-ereignisse","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/dorfgeschichte-mettmenstetten.ch\/index.php\/geschichtliche-ereignisse\/","title":{"rendered":"Geschichtliche Ereignisse"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-constrained wp-container-core-column-is-layout-053aa431 wp-block-column-is-layout-constrained\" style=\"flex-basis:25%\">\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong><a href=\"\/index.php\/erste-erwaehnung\/\">Erste Erw\u00e4hnung<\/a><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong><a href=\"\/index.php\/herkunft-ortsname\/\">Die Herkunft des Ortsnamens<\/a><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"\/index.php\/gemeindewappen-herkunft\/\"><strong>Die Herkunft des Gemeindewappens<\/strong><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong><a href=\"\/index.php\/geschichtliche-ereignisse\/\">Geschichtliche Ereignisse<\/a><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong><a href=\"\/index.php\/ereignisse-in-den-letzten-220-jahren\/\">Ereignisse seit dem Jahr 1800<\/a><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong><a href=\"https:\/\/dorfgeschichte-mettmenstetten.ch\/index.php\/galgenfeld\/\" data-type=\"page\" data-id=\"7873\">Das Galgenfeld<\/a><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/dorfgeschichte-mettmenstetten.ch\/index.php\/mettmenstetten-1873\/\"><strong>Mettmenstetten im Jahr 1873<\/strong><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong><a href=\"https:\/\/dorfgeschichte-mettmenstetten.ch\/index.php\/zuzuegler-aus-dem-bernbiet-nach-dem-ersten-weltkrieg\/\">Zuz\u00fcgler aus dem Bernbiet ab 1920<\/a><\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:75%\">\n<table id=\"tablepress-8\" class=\"tablepress tablepress-id-8\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1\">\n\t<th class=\"column-1\">Zeitpunkt\/Jahr<\/th><th class=\"column-2\">Ereignis<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody class=\"row-striping row-hover\">\n<tr class=\"row-2\">\n\t<td class=\"column-1\">2000 - 900 v. Chr.<\/td><td class=\"column-2\">Die Spuren der ersten Siedlungen in Mettmenstetten gehen auf die Bronzezeit zur\u00fcck.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3\">\n\t<td class=\"column-1\">580  - 400 v. Chr.  <\/td><td class=\"column-2\">Aus dieser Periode sind in Dachlissen, Ober-Mettmenstetten und auf der Allmend Flachgr\u00e4ber entdeckt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4\">\n\t<td class=\"column-1\">100 - 200 <\/td><td class=\"column-2\">Im Brand, Langacher und Hau\u00e4gerten fand man r\u00f6mische Baureste aus dieser Zeit.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5\">\n\t<td class=\"column-1\">350<\/td><td class=\"column-2\">Erst um diese Zeit haben Allemannen nach Rodung des Waldes gr\u00f6ssere Siedlungen erstellt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6\">\n\t<td class=\"column-1\">998<\/td><td class=\"column-2\">In Mettmenstetten soll schon eine Kirche bestanden haben. Diese sei den Aposteln Paulus und Petrus geweiht gewesen und vom Papst Gregor V (996 - 999) als Eigentum des Klosters Pf\u00e4fers best\u00e4tigt worden sein. Das Patronat \u00fcber die Kirche Mettmenstetten ging sp\u00e4ter auf das Kloster Murbach. Auch in Dachlissen hatte das Kloster Murbach Grundbesitz.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7\">\n\t<td class=\"column-1\">1000  ca. <\/td><td class=\"column-2\">Die Herren von Eschenbach-Schnabelburg und das Kloster Sch\u00e4nis hatten in Mettmenstetten Grundbesitz. Dieser wurde durch die Meier in Knonau verwaltet. Daneben gab es auch freie Bauern, vor allem in Unter-Mettmenstetten und in Dachlissen, die ihr eigenes Freigericht in Rifferswil hatten. In Rossau soll auch das Haus Habsburg Grundbesitz gehabt haben.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-8\">\n\t<td class=\"column-1\">1116<\/td><td class=\"column-2\">\"Metemunstat\" ist erstmals urkundlich als Dorf erw\u00e4hnt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-9\">\n\t<td class=\"column-1\">1221<\/td><td class=\"column-2\">Rossau wird erstmals urkundlich erw\u00e4hnt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-10\">\n\t<td class=\"column-1\">1240<\/td><td class=\"column-2\">Es wird ein Leutpriester in \"M\u00e4ttmanst\" erw\u00e4hnt<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-11\">\n\t<td class=\"column-1\">1243<\/td><td class=\"column-2\">Mettmenstetten kam zeitweilig an das Kloster Luxeuil, dann an den Bischof von Konstanz<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-12\">\n\t<td class=\"column-1\">1309<\/td><td class=\"column-2\">Nach dem Rachefeldzug bzw. der Vertreibung der Herren von Eschenbach-Schnabelburg (wegen Beteiligung Walters IV an der Ermordung K\u00f6nig Albrechts) kam die Vogtei Knonau mit Ober-Mettmenstetten an die Ritter von H\u00fcnenberg.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-13\">\n\t<td class=\"column-1\">1360<\/td><td class=\"column-2\">Der Patronatsherr Bischof Heinrich III von Konstanz verpf\u00e4ndete die Nutzungen der Kirche von Mettmenstetten an Rudolf von H\u00fcnenberg, B\u00fcrger von Mettmenstetten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-14\">\n\t<td class=\"column-1\">1398<\/td><td class=\"column-2\">Die Vogtei Knonau mit Ober-Mettmenstetten war bei den Rittern von Seon. Sie ging dann vor\u00fcbergehend an die Ritter von Landenberg und bald darauf an die Herren von Heidegg \u00fcber.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-15\">\n\t<td class=\"column-1\">1399<\/td><td class=\"column-2\">Diese \u00fcbertrugen die Vogteirechte an die Meier von Knonau.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-16\">\n\t<td class=\"column-1\">1415<\/td><td class=\"column-2\">Die Vogtei Unter-Mettmenstetten mit der hohen Gerichtsbarkeit kam an Z\u00fcrich und wurde mit der Vogtei des St\u00e4dtchens Maschwanden vereinigt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-17\">\n\t<td class=\"column-1\">1459<\/td><td class=\"column-2\">Die Kirche Mettmenstetten wird dem Domstift von Konstanz inkorporiert.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-18\">\n\t<td class=\"column-1\">1468<\/td><td class=\"column-2\">Die Mettmenstetter beteiligten sich der hohen Steuern wegen, die ihnen die Z\u00fcrcher auferlegten, auch an den W\u00e4denswiler Unruhen. Am 25. Oktober 1468 wurden die R\u00e4delsf\u00fchrer mit bewehrter Hand am Rennwegtor zur Walstatt gef\u00fchrt, wo eine \"Br\u00fcgi\" aufgerichtet war und dort enthauptet. Andere taten vor Rat und B\u00fcrgern mit Tr\u00e4nen und Heulen knienden Fussfall und wurden ehr- und wehrlos erkannt. Wieder andere wurden unter Auferlegung hoher Geldbussen heimgelassen. Unter den Letzteren befanden sich folgende Mettmenstetter:Rudolf und Heinrich Funk \/ Joggeli Vollenweider, M\u00fcller in der H\u00fcbscheren \/Joggeli Frei, genannt \"R\u00f6ssli-Wirt\" \/Jochrin Weiss von Herferswil \/Die Br\u00fcder Heini und Ludi Buchmann von Dachlissen<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-19\">\n\t<td class=\"column-1\">1473<\/td><td class=\"column-2\">Der Dekan der Kirche Mettmenstetten erliess einen sogenannten Bettelbrief, welcher gestattete, innert gewissen r\u00e4umlichen und zeitlichen Grenzen Geld f\u00fcr einen Kirchen-Neubau zu sammeln.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-20\">\n\t<td class=\"column-1\">1489<\/td><td class=\"column-2\">Das Regiment der \"gn\u00e4digen Herren\" von Z\u00fcrich war willk\u00fcrlich und dr\u00fcckend. Vor dem Waldmannschen Aufstand wehrten sich die Mettmenstetter entschieden und mit Erfolg gegen die Hundeschl\u00e4chterei.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-21\">\n\t<td class=\"column-1\">1492<\/td><td class=\"column-2\">Die erste Glocke wurde gegossen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-22\">\n\t<td class=\"column-1\">1493<\/td><td class=\"column-2\">Die kleinste Glocke wurde gegossen und als Wetterglocke geweiht. Dekan und Leutpriester Johannes Keller stiftete eine ewige Messe zu Ehren der Heiligen Anna, Christphorus, Wendelin und aller Heiligen auf dem Altar zur rechten Seite des Chores, wof\u00fcr er selbst 29 Gulden und Margreth P\u00fcrlin ihr Haus auf der vorderen Hofstatt gaben.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-23\">\n\t<td class=\"column-1\">1504<\/td><td class=\"column-2\">Auf der Anh\u00f6he westlich des Dorfes Rossau \"Rossovum\" soll eine Kapelle gestanden haben, die in der Reformationszeit einging. Das Gl\u00f6cklein dieser Kapelle soll jetzt auf dem Hauptgeb\u00e4ude des Stadt-Z\u00fcrcherischen Wohn- und Werkheims zur Weid in Rossau sein.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-24\">\n\t<td class=\"column-1\">1512<\/td><td class=\"column-2\">Die Stadt Z\u00fcrich erwarb von den Meiern von Knonau die Vogteirechte.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-25\">\n\t<td class=\"column-1\">1512 - 1798<\/td><td class=\"column-2\">In dieser Zeit bildete das ganze Gemeindegebiet von Mettmenstetten einen Bestandteil der Landvogtei Knonau.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-26\">\n\t<td class=\"column-1\">1521<\/td><td class=\"column-2\">Die geschnitzte Holzdecke des Kirchenschiffes mit pr\u00e4chtiger Mittelf\u00fcllung und guten Bildern wurde erschaffen. Wertvolle Glasgem\u00e4lde mit Standeswappen, die zu jener Zeit gestiftet wurden, sind leider 1799 von den Franzosen gestohlen worden.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-27\">\n\t<td class=\"column-1\">1525<\/td><td class=\"column-2\">Einf\u00fchrung der Reformation (nach dem Bildersturm).<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-28\">\n\t<td class=\"column-1\">1529<\/td><td class=\"column-2\">Die Kirche von Mettmenstetten geht samt Zehnten und Kirchensatz vom Bistum Konstanz an die Familien Kleiner, Gallmann und Winkelmann von Mettmenstetten \u00fcber. Noch im gleichen Jahre verkauften diese drei Familien den Kirchensatz an den Rat von Z\u00fcrich, der seit 1527 auch die Kollatur besass.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-29\">\n\t<td class=\"column-1\">1552<\/td><td class=\"column-2\">Der Neubau des Kirchturmes. Die Glockenstube wurde h\u00f6her gehoben und das Satteldach (K\u00e4sbisse), dessen First Nord-S\u00fcd-Richtung hatte, aufgesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-30\">\n\t<td class=\"column-1\">1651<\/td><td class=\"column-2\">S\u00fcdlich der Kirche wurde f\u00fcr 226 Gulden das erste Schulhaus in Mettmenstetten erbaut.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-31\">\n\t<td class=\"column-1\">1762<\/td><td class=\"column-2\">Das Pfarrhaus wurde neu erbaut.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-32\">\n\t<td class=\"column-1\">1795<\/td><td class=\"column-2\">Es wurde die letzte Landsgemeinde im R\u00fcteli abgehalten. Das \"R\u00fcteli\" war ein gemeindeeigener Platz f\u00fcr die Abhaltung von Volksversammlungen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-33\">\n\t<td class=\"column-1\">1798<\/td><td class=\"column-2\">Nach der helvetischen Staatsumw\u00e4lzung konnten die unterdr\u00fcckten Untertanen endlich frei aufatmen und selber die Geschicke ihres neu gebildeten Gemeidewesens leiten. Mettmenstetten wurde Distrikthauptort.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-34\">\n\t<td class=\"column-1\">1799<\/td><td class=\"column-2\">Als Mettmenstetten Hauptort war, erlitt es durch die Einquartierung der franz\u00f6sischen Truppen schwere Sch\u00e4digungen, deren Betrag soll auf Fr. 1'200'000.- gesch\u00e4tzt worden sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-8 from cache -->\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p 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